1. Treffen mit Nathan - Phönixliebhaberparty *augenroll*

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1. Treffen mit Nathan - Phönixliebhaberparty *augenroll*

Beitrag  Mortisha McCready am Sa Apr 30, 2011 10:23 pm

Gegen 21.00 Uhr kam Morti bei der Festivität an. Sie legte ihre Einladungskarte vor, gab ihren Mantel bei der Garderobiere ab, es gab natürlich keine Hauselfen und begab sich in den Festsaal.
Alles voller Schlammblüter, Blutsverräter und Muggelfreunden. Wäääääh!
Erstmal schlenderte sie zur Bar und holte sich einen Wein. Das alles konnte man gar nicht ohne Alkohol überstehen.
Mortisha McCready! Was machst du denn hier? fragte eine freundliche Männerstimme.
Morti drehte sich um, um den Besitzer der Stimme ausfindig zu machen.
Na toll! Sie unterdrückte ein Augenrollen, setzte dafür ein Lächeln auf und begrüsste Ian Perry.
Ian, wir haben uns eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Wie geht es dir? sagte sie im fröhlichen Plauderton.
Ian, Hufflepuff, Langeweiler, Nervensäge, Muggelfreund.
Gut, gut, gut. Was treibt dich denn auf so eine Veranstaltung?
Eine Einladungskarte, Ian. sagte Morti augenzwinkernd und versuchte sich dabei weiter im Raum umzusehen.
Ach Mortisha. - Und er stupste lachend, mit einer Hand, gegen ihre Schulter.- Warst du nicht immer, ähm… wie kann ich das am taktvollsten ausdrücken? Immer Contra-Muggel?
Morti schnaufte belustigt. Ja, das war sie immer noch.
Nein, warum sollte ich? Sie haben doch auch ihre Lebensberechtigung. Aber anscheinend kann sich wohl niemand so richtig vorstellen, dass man im Hause Slytherin war und kein Muggelhasser ist. sagte sie grinsend, innerlich rollte sie mit den Augen.
Weiter sah sie sich um und entdeckte endlich ihre ‚Zielperson‘. Nathan Monroe. Er stand in einer gegenüberliegenden Ecke, mit seinem besten Freund Max Cherry und sie unterhielten sich. Morti hatte so gar keine Lust darauf, diese neue Bekanntschaft zu knüpfen. Sie plauderte noch etwas mit Ian, um sich dann zu entschuldigen und durch den Saal zu schlendern. Als sie eine Runde beendet hatte, holte sie sich ein neues Glas und beobachte unauffällig Nathan weiter. Er stand nun mit drei anderen Männern zusammen, unterhielt sich angeregt weiter und die Frauen kamen und gingen.

Morti liess sich öfters zum Tanz bitten, spähte immer mal wieder zu Nathan hinüber und hatte ab und zu Blickkontakt mit ihm. Ihr letzter Tanzpartner, der alte Edward, war ihr mehrere male auf die Füsse getreten und sie musste ständig seine Hand von ihrem Po ziehen. Der Tanz war vorbei, sie schüttelte ihn ab und ging wieder zur Bar. Sie amüsierte sich… überhaupt nicht. Neues Glas Wein bestellt und sie trank einen grossen Schluck. Anschliessend massierte sie sich ihren Nacken, als plötzlich ein paar weitere Hände kräftig ihre Schultern und Nacken anfingen zu massieren. Nathan war zu ihr hinüber geschlendert. Als sie erkannte, wer denn da Hand an sie legte, liess sie ihren Kopf ein wenig sinken und ihn weiter kneten. Die Hände von einem gewissen jemand wären ihr sehr viel lieber gewesen. Schweigend massierte er einige Minuten weiter, beliess dann eine Hand auf ihrer Schulter, die andere griff über ihre Schulter und nahm sich Mortis Glas. Sie drehte sich zu ihm um und sah zu, wie er ihren Wein trank. Idiot! Stehen doch direkt an der Bar.
Schmeckt es? fragte sie mit einem aufgesetzten Lächeln.
Mhm. war seine Antwort.
Dann wird das wohl als Bezahlung für die Massage reichen. sagte sie weiterhin lächelnd und bestellte sich ein neues Glas. Sie durfte einen ganzen Schluck trinken, als er ihr das Glas aus der Hand nahm und es zusammen mit seinem auf den Tresen stellte. Dann nahm er sie bei der Hand und zog sie auf die Tanzfläche.
Fragen überflüssig? Idiot!
Gut, er war kein schlechter Tänzer; Malfoy war besser. Seine Hand lag grenzwertig auf ihrem unteren Rücken und hatte sich für ihren Geschmack zu nah an sie platziert. Eine ganze Weile tanzten beide schweigend zusammen. Ab und zu blickte sie ihn mit einem aufgesetzten Lächeln an und wünschte sich, das der Abend endlich zu Ende gehen würde.

Er geleitete sie wieder zurück zur Bar, bestellte sich und ihr ein Glas Champagner
Würde viel lieber wieder meinen Wein trinken!
und reichte ihr ein Glas. Angestossen und daran genippt.
Wäääääääääääääääh! Was für eine saure Plörre!!!
Sie liess sich nichts anmerken, lächelte weiter und bekam langsam Krämpfe im Gesicht.
Was macht so ein hübsches Ding wie du hier ganz alleine? fragte er schmunzelnd und nippte erneut an seinem Glas.
Oh es kann sprechen. Wow!
Ich bin doch gar nicht allein. erwiderte sie charmant und wollte sich jetzt schon am liebsten pümpeln.
Hast du auch einen Namen?
Ja.

Merlin was für ein Idiot. Hat der wirklich damit Erfolg bei Frauen???
Verrätst du ihn mir auch? fragte er schmunzelnd und stellte sich noch etwas näher an Morti heran. Sie unterdrückte den Wunsch zurück zu weichen, oder viel lieber ihn zurück zu prügeln.
Nö!
Mortisha McCready. sagte sie im freundlichen Plauderton.
McCready? McCready? sagte Nathan laut nachdenklich.
Na lesen wir den Tagespropheten oder nicht?
Ist nicht vor allzu langer Zeit ein McCready nach Askaban gekommen?
Ja, ist möglich.
Ein Verwandter von dir?
Mein Vater.
Dein Vater?
Mein Vater!
Dann warst du das die damals vom Balk-
Jap.
Sie unterbrach ihn. Die Erinnerung war nicht gerade einer ihrer liebsten. Zumindest an den kleinen Teil, an den sie sich erinnern konnte.
Ist dein Vater nicht auch…
Todesser? Jap.
Er blickte sie leicht verwirrt an.
Und du bist keiner?
Seit wann werden Frauen so einfach Todesser? fragte sie schmunzelnd.
Ähm, ja das stimmt schon, aber ist das hier dann nicht die falsche Party für dich?
Warum?
fragte sie ihn gespielt stirnrunzelnd.
Ähm… weil hier nicht nur reinblütige Zauberer und Hexen anwesend sind?
Und? Weil mein Vater Todesser ist, muss ich dieselbe Einstellung haben?
Nein, das nicht, aber es ist nun mal oft so.
Muss ich dich enttäuschen. Kein Dunkles Mal
– sie hielt ihm ihre Unterarme entgegen – und ich habe nichts gegen Muggel, oder Leute, die nicht reinblütig sind.
Natürlich nicht. Ich liebe die alle!
Anscheinend musste ich erst von einem Balkon segeln, damit man mir glaubte. sagte sie schmunzelnd.
Die Plauderei zwischen den Beiden ging noch eine ganze Weile so weiter. Sie fragte mal, wie er überhaupt hiess, wusste sie natürlich nicht, was er so machen würde, was sie so macht… blablabla.
Komm Tisha, lass uns von hier verschwinden. Er nahm sie wieder bei der Hand und zog sie hinter sich her zur Garderobe. Er hatte sich zum Glück schnell genug umgedreht und sah somit nicht die Blitze, die kurz aus Mortis Augen geschossen waren.
Tisha??? Lord, ich werde den Idioten umbringen!!! Und was ist mit fragen? Ist das out? Vielleicht will ich gar nicht?!
Er half ihr in ihren Mantel und apparierte anschliessend in ein kleines Cafe, mit der Begründung, das man sich hier doch viel ruhiger unterhalten konnte. Natürlich. Als hätte Morti nicht die dämlich, grinsenden Blicke von seinen Freunden gesehen. Einer hatte sogar den Daumen gehoben. Er bestellte zweimal Kürbissaft. Ok das war zu viel. Morti bestellte noch einen Kaffee hinterher. Nathan laberte und fragte weiter lauter langweilige Dinge. Sie antwortete, gab hier und da ein gespieltes Lächeln von sich, oder einen netten Augenaufschlag.

Es war kurz vor 3.00 Uhr morgens. Morti hatte noch einige Tassen Kaffee bestellt. Allein von dieser Unterhaltung her, hätte sie einschlafen können. Sie entschuldigte sich, das sie Müde wäre und langsam nachhause wollte. Er wollte mit.
Nicht so schnell Freundchen! Darauf kannst du lange warten!
Sie wimmelte ihn ab. Sie würde doch nicht gleich jemanden mit nehmen, den sie gerade erst kennengelernt hat. Er könnte schliesslich ein verrückter Serienmörder sein. Arme schwache Frau u.s.w. Amüsiert geleitete er sie vor die Tür. Morti sah die Strasse hinab, ob nicht irgendwelche Muggel unterwegs waren und sah im letzten Augenblick, das er ihr einen Kuss aufdrücken wollte. Schnell drehte sie den Kopf beiseite und er gab ihr einen Kuss auf die Wange. Natürlich tat er so, als wäre das auch genau so beabsichtigt gewesen.
Sehen wir uns wieder? fragte er mit einem charmanten Lächeln.
Muss nicht sein.
Warum nicht? War ein wirklich netter Abend mit dir.
Die langweiligsten Stunden meines Lebens. Allein schon, weil du mich mehrmals Tisha genannt hast, könnte ich dich töten!
Wie wäre es mit morgen?
Morgen?
Der spinnt wohl! So schnell will ich den nicht wieder sehen! Tut mir leid, aber morgen kann ich nicht. Nächstes Wochenende?
Enttäuscht stimmte er zu.
Schick mir eine Eule. sagte sie, schon wieder lächelnd und disapparierte.
Was für ein Kotzbrocken!


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Mortisha McCready
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Geburtstag : 12. Dezember 1981
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